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Prolog Der einzige Laut im nächtlichen Wald weit nördlich der Salamandersteine war der stete Fall von Wassertropfen.
Yassi rutschte unbehaglich auf dem borkigen Ast herum, den er zu seinem Sitzplatz erkoren und mit der Satteldecke bedeckt hatte. Diese Unterlage war immer noch besser, als direkt auf dem nassen Boden zu hocken. Schwierig genug war es gewesen, trockenes Feuerholz zu finden, mit dem er und seine beiden Gefährten eine warme Mahlzeit bereiten konnten. Der junge Mann griff neben sich und warf einen feuchten Zweig in die Lohe. Das Feuer knisterte und qualmte zuerst, doch dann griffen die Flammenzungen auf den harzigen Fichtenast über. Der Brand schlug kurz empor und warf einen hellen Schein auf die Gesichter der drei Gestalten. Als hätte Yassis Schwester seinen prüfenden Blick bemerkt, blickte sie zu ihm auf und beugte sich näher zu Licht und Wärme. Als Schattenriß zeichneten sich die Umrisse ihres Gesichtes ab, die kurzen Haare formten die klare Linie ihres Hinterkopfes. "Langsam frage ich mich, ob wir nicht doch besser noch eine Weile gewartet hätten. Der Regen steht mir bis zum Hals." Johel stieß einen langen Ast tiefer in die Glut. Ihr Bruder mußte unwillkürlich grinsen. "Du meinst, du hättest lieber länger zuhause gewartet, an langweiligen Gesellschaften teilgenommen..." - Yassi bot ihr in gezierter Geste Brot aus seinem Reiseproviant an, während die flackernden Flammen allmählich erstarben - "...mit uninteressanten, aber heiratsfähigen jungen Stutzern belanglos geplaudert? Wir waren uns doch einig, als wir Gareth verlassen haben!" "Wenigstens war es bei diesen Festlichkeiten behaglicher als hier im Wald. Aber Du hast recht, weder zu Krämern noch zu Höflingen sind wir geschaffen, so sehr unsere Eltern das auch wünschen." Nur kurz war ausgelassene, spöttische Stimmung aufgekommen, doch das Gespräch stimmte Yassi wieder nachdenklicher. "Ich glaube, unsere Eltern haben einfach mehr an Enkel und die Familie gedacht, als an sich oder uns - vielleicht ist es so, wenn man älter wird und Verantwortung hat. Sie haben auf uns geachtet, weil sie Angst um die Familienehre hatten, und sie waren auf standesgemäße Hochzeiten aus, damit die Familie fortbesteht." ›Dann hätte ich aber gerne den Klatsch nach unserer Abreise gehört‹, hatte Johel sagen wollen, aber bei den Worten ihres Bruders wandelte sich auch ihre Stimmung. Ihr fröstelte, und unwillkürlich wanderte ihr Blick vom Feuer fort zu den aufragenden Fichtenstämmen, die am Rande der Lichtung mit dem Dunkel der Nacht verschmolzen. Sie beschloß, das Gespräch in andere Bahnen zu lenken. "Doch wenn ich die Feiern mit dem Wald hier vergleiche - dort gab es zwar langweilige Leute, aber zumindest waren sie gesprächiger als die Bäume. Und wenn dieser Regen noch lange andauert, wachsen mir irgendwann Schwimmhäute." Sie blickte auf ihre Finger und drehte die Hand, als fürchte sie, dort schon dünne Häutchen zu entdecken. Skon der Barde hatte sich bisher ungewöhnlich schweigsam verhalten, wie immer, wenn er über einem neuen Lied brütete. Bei Johels Worten aber grinste er breit: "Eure Klage über die schlechte Unterhaltung in diesem Lager trifft mich natürlich, schöne Dame. Ich kann Euch jedoch versichern, daß Euch in Gareth kaum etwas besseres erwartet hätte. Zwar müßt Ihr auf die süße Stimme meines Instrumentes verzichten, denn Tara ist ein sehr wasserscheues Mädchen, aber ich hoffe mein bescheidener Gesang wird Euch genügen." Er streichelte über die gut eingewickelte Laute auf seinen Knien, die er sorgsam vor jedem Wassertropfen schützte, der die Verleimung des Holzkorpus oder die Saitenspannung gefährden mochte. Während Johel und Yassi ihre Aufmerksamkeit dem Barden zuwandten, klopfte dieser einen einfachen Rhythmus auf dem Bauch des Instrumentes. Trotz der dicken Verpackung erklang ein dumpfer Laut. Dazu sang Skon in klarem Bariton einige Spottverse auf die aussichtsreichsten Ehekandidaten der Geschwister. Zuerst neigte er das Haupt zu Yassi, einer Bewunderin von ihm galt sein erster Streich:
"Isla ist kein schönes Kind sie hat Zähne wie ein Rind darum hält sie meist den Mund blickt ergeben wie ein Hund"
Anschließend drehte er sich zu der Kriegerin um und goß seinen Spott über einen der Jünglinge aus, die in letzter Zeit um Johels Hand angehalten hatten:
"Jörn, das weiß man ohne Fragen hat zuhaus nicht viel zu sagen ist er auswärts - ohne Spaß - spricht er ohne Unterlaß"
Dann war wieder Yassi an der Reihe, und so ging es abwechselnd hin und her:
"Fräulein Kartera ist von Welt will 'nen Titel und auch Geld ein Wunsch steht da hintenan: sie sucht leider keinen Mann.
Junker Gernot weiß genau er braucht dringend eine Frau ändert Haar- und Barttracht auch kämpft nun tapfer mit dem Bauch
Halima ist verführerisch doch nur eines wünscht sie sich: sucht nach einen Ehemann der ihr den Spiegel halten kann.
Temon ist ein Muttersohn meine Warnung ohne Hohn will ich Dir nun singen: seine Frau muß für ihn springen."
Johel und Yassi kamen aus dem Lachen nicht heraus. Woher hatte er nur die Kenntnisse über ihre Bekannten in Gareth? Aber Skon war ein aufmerksamer Zuhörer, und die beiden hatten während der Reise schon häufiger von ihrer Heimat geredet. Eine ganze Weile verging, und als sie wieder ruhiger wurden, waren die dünnen Äste schon verglommen, und mehr graue Asche als helle Glut fand sich in der Feuerstelle. Die Reihe war an Johel, neues Feuerholz zu suchen, um dem auszuweichen, legte sie sich lieber schlafen. Auch Yassi steckte der heutige Ritt in den Knochen, doch wollte er noch einmal nach den Pferden sehen, die ein Stück entfernt auf einer Lichtung standen. Mit dem Tag war auch der Regen gegangen, und Yassi spürte nur die Tropfen, die er im Vorbeigehen von federnden Ästen wischte. Das unregelmäßige Rieseln klang nun aus dem Inneren des Waldes, wo das Wasser erst allmählich zwischen Nadeln und über verflochtene Zweige den Weg zum Boden fand. Zur Lichtung hin wurde die Nacht stiller. Ein würziger Duft nach Fichtennadeln mischte sich mit der aufsteigenden Feuchtigkeit, und über dem Boden schwebte eine dünne Nebelschicht.
Die Pferde ließen müde die Köpfe hängen. Yassi strich Nachtmahr über das nasse Fell. Er hatte den Rappen zu seinem letzten Geburtstag geschenkt bekommen, und das Tier war sein ganzer Stolz. Schließlich besaß nicht jeder ein Pferd, das für den Kampf ausgebildet war. Als ein wenig Wind aufkam, fröstelte dem jungen Adligen in seinen klammen Kleidern. Flüsternd neigten die Baumwipfel sich unter dem Luftstrom und schwangen bebend zurück. Am Himmel zogen unruhig die Wolken, es schien, als fräßen sie von der hellen Scheibe des Madamals. So hatte der Mond in Gareth, wo die Familie Asmagyl ihr Stadthaus besaß, nie ausgesehen. Und überhaupt: Yassi bereute die Reise nicht. Wie sonst sollte ein junger Mann wirkliche Erfahrungen sammeln? Dem höfischen Leben hatte er noch nie viel abgewinnen können. Wie es ihrem Stand entsprach, waren er und seine Schwester von erfahrenen Lehrmeistern in die edle Kunst des Schwertkampfes eingeführt worden, mit großem Interesse hatten sie so manchen Kniff erlernt. Die Eltern hatten das nach den Erfahrungen der Orkkriege beführwortet, Johels Wunsch, eine Kriegerakademie zu besuchen, aber abgelehnt. Die jungen Leute sollten sich zu verteidigen wissen, aber sie im Krieg zu verlieren, hätte ihnen das Herz gebrochen! Deshalb hatten sie die Geschwister auch auf ein sicheres Landgut geschickt, als die Heere der Orks vor einigen Praiosläufen Gareth bedrohten. Die Eltern wollten sie vor den Greueln des Krieges bewahren, obwohl Yassi und Johel sich viel lieber im Kampf bewähren wollten. Zu Beginn ihrer Abenteuerreise hatten die Geschwister einen kleinen Überfall regelrecht herbeigesehnt. Einige Orks oder eine Räuberbande! Das wäre etwas anderes, als sich mit den Meistern oder mit gleichaltrigen Stutzern zu schlagen. Deshalb hatte sie ihr Weg zunächst nach Nordwesten geführt - zu den unruhigen Landen um den Finsterkamm. Hier würden sie gewiß auf Schwarzpelze stoßen. Zu einem Zusammentreffen mit den gefürchteten Orks war es dann doch nicht gekommen, statt dessen waren sie in der Nähe von Greifenfurt auf Skon gestoßen und hatten sich ihm angeschlossen. Der Barde mit der spitzen Zunge und dem schnellen Florett bezeichnete sich selber als Zugvogel, dem nie der Gesang ausging. Tatsächlich gab es kaum ein Ereignis, auf das Skon nicht einige treffende Verse zu schmieden wußte. Als Yassi zum Lagerplatz in der geschützten Senke zurückkehrte, waren seine Schwester und Skon bereits eingeschlafen. Yassi schüttelte sich die Wassertropfen vom schweren Umhang und tat es ihnen gleich.
Ein Laut riß Yassi aus dem Schlaf, und während er noch schwerfällig versuchte, seine steifen Gliedmaßen zu strecken, erkannte er das Schnauben der Pferde. Er zögerte nicht länger, sondern stand hastig auf und lief auf die Lichtung zu. Bis der junge Adlige durch das Unterholz trat, hatte die Unruhe noch zugenommen. Nervös tänzelten die Tiere auf der Stelle, und Yassi sah deutlich ihre aufgerissenen Augen. Sachte sprach er auf sie ein, aber seine beruhigenden Worte gingen in ihrem angstvollen Schnauben unter. Die Pferde gebärdeten sich wie wahnsinnig. Sie zerrten an ihren Halftern und drohten, sich zu verletzen. Ohne nachzudenken zog Yassi seinen Dolch und durchtrennte die Stricke der Pferde - erkannte aber noch im gleichen Moment, daß er die Tiere nicht alleine halten und beruhigen konnte. Gerade wollte er seine Gefährten zur Unterstützung rufen, da hörte er vom Lager einen Aufschrei. Die Pferde keilten aus und rissen sich endgültig los, aber Yassi achtete nicht mehr darauf. Er vernahm Knurren, Heulen, und stürmte in großen Sprüngen dem Kampfeslärm entgegen, konnte im dichten Wald aber nur Schemen erkennen.
Johel schreckte hoch. Ein undeutlicher Laut war in ihre Träume eingedrungen, und ihr Gefahrensinn schlug wie eine Alarmglocke. Sie ahnte eine Bedrohung. Die junge Frau warf die Decke von sich und zog das Schwert. Geschmeidig rollte sie sich zur Seite und stand noch in der Bewegung auf. Sie trug zur Nacht nur ein weites Hemd und eine wollene Hose, und sie spürte den feuchten Waldboden unter ihren bloßen Füßen. Es blieb keine Zeit mehr, die Stiefel anzuziehen. Sie hielt den Atem an und lauschte, doch es war nichts zu hören, kein Angreifer zu sehen! Gegenüber vom Feuer ruhte die reglose Gestalt des Barden. Skon lag noch in tiefstem Schlummer, Yassi war verschwunden. Vielleicht hatte er sich eine günstigere Position gesucht, überlegte Johel - aber er hätte sie doch wecken müssen! Ärgerlich rief sie den Namen des Barden, doch schon brach hinter ihr etwas aus dem Wald. Zur Seite ausweichend fuhr Johel herum, leicht geduckt, alle Muskeln angespannt. Eine massige Gestalt stürzte auf die Kämpferin zu, sprang vor, täuschte an, ohne zu schlagen und wich ins Dunkel zurück, bevor Johels blanker Stahl treffen konnte. Es war so schnell gegangen, daß die Frau den Gegner in der Finsternis nicht einmal richtig hatte erkennen können, nur schattenhafte Umrisse und das Gebiß eines Raubtieres. Aber welches Raubtier ging auf zwei Beinen? Der Nachtwind preßte das Leinenhemd an Johels Körper, aber sie fror nicht mehr. Wo blieben der verfluchte Barde und Yassi? Kurz überlegte sie, ihren Bruder zu rufen - aber vielleicht schlich er gerade aus anderer Richtung an und würde sich dann den Angreifern verraten. Das wollte sie nicht riskieren. Wach war er jedenfalls, und unmöglich konnte ihm all das entgangen sein. Die Frau drehte sich immer noch, sicherte nach allen Seiten, doch hoch über dem Boden waren die Zweige der Bäume dicht verwachsen und schlossen das Mondlicht aus. Während Johel versuchte, ihren Atem zu beruhigen, war das Untier schon wieder heran, versetzte ihr einen Schlag und zog sich zurück. Diesmal aber war auch ihr ein Treffer gelungen. Sie stieß einen Kampfschrei aus. Was war das für ein Geschöpf, das mit ihr spielte, wie die Katze mit der Maus? Wo der Hieb Johels Seite getroffen hatte, war der dünne Stoff aufgerissen und auch die Haut darunter zerfetzt. Die Verletzung brannte wie Feuer, aber sie glaubte nicht, daß die Wunde tief ging - ansonsten hätte der Schock den Schmerz gedämpft. Hoffte sie. Mit geschickter Drehung wich sie einem erneuten Angriff aus, doch diesmal zog sich der Angreifer nicht wie erwartet zurück. Wütend schrie sie auf, als das Wesen hinter sie gelangte und nach ihr griff, versuchte einen rücklaufenden Hieb. Aber die Arme der furchtbaren Kreatur umfingen sie, wirbelten sie dabei herum wie ein Tänzer die Partnerin. Entsetzt blickte die Frau in ein blutverschmiertes Maul voll messerscharfer Zähne. All ihre Geschicklichkeit konnte sie nicht ausspielen gegen diese gewaltigen Kräfte. Begleitet von einem Grollen bog das Wesen ihren Arm, und das Schwert glitt aus dem kraftlos gewordenen Griff. Dann zog das Geschöpf die Frau näher zu sich heran in einer tödlichen Umarmung, und als ihr Genick brach, hing sie wie eine Puppe in den Armen der Bestie. Die Fänge, die der Angreifer in ihren Hals grub, spürte sie nicht mehr. Lange Klauen drangen durch die weiße Haut ihrer Brust und zogen tiefe Furchen durch Fleisch und Knochen.
Yassi vernahm den Kampfruf seiner Schwester, und es traf ihn wie ein Schlag. So gellend hatte ihre Stimme noch nie geklungen! Auch er schrie etwas, ohne sich der Worte bewußt zu sein, dann hatte er endlich den Lagerplatz erreicht. Dort sah er zwei ineinander verschlungene Schattengestalten. In der Kleineren vermutete er Johel, der Gegner überragte seine Schwester um Haupteslänge. Die wenigen verirrten Strahlen des silbernen Mondlichtes, die ihren Weg hinunter zum Schauplatz des Kampfes fanden, ließen die Klinge von Johels Schwert hell aufblitzen, und Yassi hörte das Mädchen fluchen. Ohne nachzudenken stürmte er vor, nur mit dem Dolch bewaffnet wollte er sich in den Kampf werfen, stolperte aber im selben Augenblick und ging zu Boden. Sein Gesicht berührte den feuchten Waldboden, aber es war nicht der Boden, und die Feuchtigkeit war kein Wasser. Yassi roch Blut! Erschreckt erkannte er, daß er über Skon gestolpert war und nun der Länge nach auf dem leblosen Körper des Barden lag, dessen tiefe Wunden sich in der Dunkelheit nur erahnen ließen. Der Zugvogel hatte heute abend sein letztes Lied angestimmt. Ein Schmerzensschrei Johels gab Yassi die Kraft, sich aufzurappeln, mit leeren Händen, denn die Waffe hatte er beim Sturz verloren. Während er noch kopflos neben seiner eigenen Lagerstatt nach dem Schwert suchte, wurde es totenstill. Der Angreifer war in der Finsternis verschwunden, Johel lag am Boden ausgestreckt! Am Himmel enthüllte das Madamal endlich sein Antlitz, und diesmal fand das Licht auch seinen Weg durch das Labyrinth des Waldes. Der Anblick, der sich dem jungen Mann bot, war entsetzlich: Johels Gesicht war verzerrt, aber kaum verletzt. Dafür klafften Wunden in ihrer Brust und am Hals. Ihre Kehle war herausgerissen worden. Wie nach einem Magentritt krümmte sich Yassi zusammen. Er übergab sich, aber bald kamen nur noch bittere Gallensäfte aus seinem Mund. Da sprang ihn etwas an und holte ihn von den Beinen, scharfe Krallen oder Zähne bohrten sich in seine Schulter, dann lösten sie sich wieder, und Yassi ächzte erstickt auf. Immer noch wurde er von dem Gewicht des Angreifers beinahe erdrückt, und in seiner Furcht konnte er nichts weiter als helle Augen erkennen, die dicht über ihm schwebten. Fauliger Atem schlug ihm ins Gesicht, und verzweifelt bemühte er sich, die Arme unter dem massigen Leib zu befreien. Er bekam keine Luft mehr. Schmerzhafte Stiche jagten durch seine Lungen. In seinen Ohren rauschte es, und nur gedämpft drang die wütende Herausforderung eines weiteren Angreifers in sein Bewußtsein. Plötzlich war seine Brust frei, und gierig sog er die kühle Nachtluft ein. Wie in einem Traum sah er Nachtmahr mit der Bestie kämpfen - das losgeschnittene Pferd war nicht geflohen, sondern seinem Herrn zum Lagerplatz gefolgt. Die Augen des Rappen rollten im Zorn, das Gebiß war entblößt. Ein Tritt des eisenbewehrten Hufes traf die Kreatur am Schädel und sie wankte zurück. Diesen Augenblick nutzte Yassi, stand mit zitternden Beinen auf und griff das Pferd. Er wußte, daß sie beide nur noch eine Chance hatten: Flucht. Auch das Schlachtroß schien dies zu ahnen, denn während sich Yassi mit dem unverletzten Arm an die üppige Mähne klammerte und mit letzter Kraft auf den Rücken des Tieres zog, wandte der Hengst sich von dem Gegner ab. |